{"id":111,"date":"2024-04-10T15:06:17","date_gmt":"2024-04-10T15:06:17","guid":{"rendered":"https:\/\/boquet.lu\/?p=111"},"modified":"2025-11-13T15:10:15","modified_gmt":"2025-11-13T15:10:15","slug":"queer-und-katholisch-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boquet.lu\/?p=111","title":{"rendered":"Queer und Katholisch sein"},"content":{"rendered":"\n[et_pb_section fb_built=&#8221;1&#8243; _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221;][et_pb_row _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221;][et_pb_column _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; type=&#8221;4_4&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; hover_enabled=&#8221;0&#8243; sticky_enabled=&#8221;0&#8243;]<p>Selten hat ein Publikation der katholischen Kirche in den letzten Jahren f\u00fcr soviel Aufsehen gesorgt als die j\u00fcngste Erkl\u00e4rung des Dikasterium f\u00fcr die Glaubenslehre \u201eFiducia supplicans\u201c (\u201eDas fehlende Vertrauen)\u201c, welche es Priestern erlaubt homosexuelle Paare zu segnen. Dieses Aufsehen schuf jedoch nicht nur Raum f\u00fcr Lob und Kritik, sondern auch f\u00fcr Fehlinterpretationen und Fehlinformationen. Doch was bedeutet diese Erkl\u00e4rung des Vatikans nun wirklich?<\/p>\n<p>Gleichgeschlechtliche Paare sowie \u201ePaare in irregul\u00e4ren Situationen\u201c, also unverheiratete oder geschiedene und wiederverheiratete Paare (deren Ehe nicht kirchlich annulliert wurde), d\u00fcrfen von Priestern den Segen erhalten.<\/p>\n<p>Endlich \u2013 k\u00f6nnte man denken, nachdem die Glaubenskongregation in einem Responsum ad dubium im Jahre 2021 festgestellt hat, dass die Kirche keine (von Gott gegebene) Vollmacht besitze, um gleichgeschlechtliche Paare zu segnen.<\/p>\n<p>Hatte das besagte Responsum ad dubium konservative Kreise binnen der r\u00f6misch-katholischen Kirche best\u00e4rkt, so l\u00f6ste es jedoch gleichzeitig eine Welle der Kritik aus, welche man durchaus als kleine Revolution interpretieren k\u00f6nnte. So segneten in der Bundesrepublik Deutschland zahlreiche Priester bei einer landesweiten Aktion unter dem Motto \u201eLiebe gewinnt\u201c homosexuelle Paare \u2013 gegen den Willen des heiligen Stuhls \u2013 und setzten so ihre Karriere aufs Spiel.<\/p>\n<p>Doch die Kritik kam nicht nur vom niederen Klerus, so haben direkt nach dem Responsum ad dubium von 2021 verschiedene Bisch\u00f6fe angek\u00fcndigt Priester, welche gleichgeschlechtliche Paare segnen, nicht zu sanktionieren, darunter der Luxemburger Erzbischof Jean-Claude Kardinal Hollerich und auch der M\u00fcnsteraner Bischof Felix Glenn. Die Segnung homosexueller Paare durch Priester war de facto also schon in verschiedenen Bist\u00fcmern erlaubt.<\/p>\n<p>Und die neue Erkl\u00e4rung des Diskasteriums?<\/p>\n<p>Es ist nicht alles Gold, was gl\u00e4nzt. Mit Bedingungen und Umschreibungen wie beispielsweise, dass der Segen nicht gef\u00f6rdert werden darf, er keinem festen liturgischen Ritus entsprechen, oder gar einem Sakrament \u00e4hneln darf, sichert sich die vatikanische Beh\u00f6rde ab, dass ein solcher Segen auf keinen Fall mit der Ehe verwechselt werden kann. Die kirchliche Sicht auf die Ehe wird n\u00e4mlich durch dieses Schreiben keinesfalls abge\u00e4ndert \u2013 hier besteht weiter eine traditionelle, heteronormative Sichtweise. Mann-Frau-Kinder-Fertig! Der Segen gilt beiden Partner:innen und nicht der Verbindung, welche zwischen dem Paar besteht.<\/p>\n<p>Es liegt mir jedoch fern, diese Neuerung klein zu reden \u2013 mitnichten, halte ich diese Publikation doch f\u00fcr einen zwar kleinen, aber durchaus sehr wichtigen Schritt in die richtige Richtung.<\/p>\n<p>Der Papst, als Oberhaupt der katholischen Kirche, steht in der Verantwortung, die Balance zwischen progressiven und konservativen Str\u00f6mungen innerhalb der Kirche zu wahren. Dieses Spannungsfeld ist entscheidend f\u00fcr die Einheit der Kirche. Die Herausforderung besteht darin, einen Weg zu finden, auf dem die Kirche die Bed\u00fcrfnisse und \u00dcberzeugungen ihrer weltweiten Gl\u00e4ubigen ber\u00fccksichtigt, die Doktrin in angemessener Geschwindigkeit modernisiert und gleichzeitig ihren theologischen Grunds\u00e4tzen treu bleibt.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen die Komplexit\u00e4t dieser Aufgabe derzeit anhand der vielf\u00e4ltigen Reaktionen aus verschiedenen Teilen der Welt, einschlie\u00dflich Nairobi, Nigeria und Malawi, beobachten. Die Vielfalt der Ansichten innerhalb der Kirche spiegelt die Spannungen wider, mit denen der Vatikan konfrontiert ist.<\/p>\n<p>Auch wenn die vatikanische Entscheidung zumindest in Mitteleuropa nun die gro\u00dfe Unsicherheit entkr\u00e4ftet welche bei Geistlichen bez\u00fcglich der Segensspendung bis jetzt bestanden hat, so ist mit Sicherheit kein gr\u00f6\u00dferer Ansturm auf unsere Gottesh\u00e4user zu bef\u00fcrchten. Der Titel des Dokuments \u201eFiducia supplicans\u201c trifft es n\u00e4mlich sehr genau. Es fehlt bei vielen queeren Gl\u00e4ubigen schlichtweg an Vertrauen. Wer kann es ihnen nach jahrelangem Sodom und Gomorrha, alttestamentarischen Gr\u00e4uel und R\u00f6mer 1 auch ver\u00fcbeln?<\/p>\n<p>Bereits 1975 hat sich die Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre in der Erkl\u00e4rung \u201ePersona humana\u201c mit dem Thema Homosexualit\u00e4t befasst. Dieses Dokument beschreibt Sexualit\u00e4t als zentrales Element der Pers\u00f6nlichkeit, das dem menschlichen Leben seine grunds\u00e4tzlichen, differenzierenden Charaktereigenschaften verleiht.\u00a0 Der sexuelle Akt jedoch w\u00e4re nur sittlich und w\u00fcrdig, wenn er, kurz gefasst, im ehelichen Leben der Fortpflanzung diene. Bei Homosexualit\u00e4t w\u00e4re zu unterscheiden zwischen \u201eHomosexuellen, deren Neigung sich von einer falschen Erziehung, von mangelnder sexueller Reife, von angenommener Gewohnheit, von schlechten Beispielen oder anderen \u00e4hnlichen Ursachen herleitet und eine \u00dcbergangserscheinung darstellt oder wenigstens nicht unheilbar ist\u201c und \u201eHomosexuellen, die durch eine Art angeborenen Trieb oder durch eine pathologische Veranlagung, die als unheilbar betrachtet wird, f\u00fcr immer solche sind.\u201c<\/p>\n<p>Auch wenn die Glaubenskongregation die zweite Kategorie betreffend einr\u00e4umt, dass einige zum Schluss kommen, dass die Neigung nat\u00fcrlich sei, so \u00fcberwiegt jedoch das Argument, dass diese Handlungen nach objektiven und moralischen Standards als grundlegend fehlgeleitet angesehen werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Was die erste Kategorie betrifft, so ist etwas, was nicht unheilbar ist, wohl heilbar, Konversionstherapien waren auch in Luxemburg die grausame Folge. Konversionstherapien, welche \u00fcbrigens auch heute noch in Luxemburg legal sind.<\/p>\n<p>In einem Land, in welchem Glaube und Kirche bis vor wenigen Jahrzehnten noch Wertma\u00dfstab waren, sind soziale Ausgrenzung und Isolation, Probleme mit der eigenen Identit\u00e4t und Selbstakzeptanz sowie ein oft stark beeintr\u00e4chtigtes Familienverh\u00e4ltnis keine Seltenheit.<\/p>\n<p><em>Don\u2019t ask, don\u2019t tell<span>\u00a0<\/span><\/em>eine g\u00e4ngige Praxis in so manchemLuxemburger Dorf \u2013 \u201cJeder wusste es, aber keiner hat dar\u00fcber gesprochen\u201d und wenn einer es wusste, dann der Dorfpfarrer, Beichte muss schlie\u00dflich sein.<\/p>\n<p>Auch wenn die Zeiten sich ge\u00e4ndert haben, sitzt so manchem, vor allem aus der \u00e4lteren Generation, diese Philosophie tief in den Knochen.<\/p>\n<p>Die Kirche reicht eine Hand, nicht nur durch das \u00abFiducia supplicans\u00bb sondern auch durch einen offenen Dialog mit der queeren Community. So hat Rosa L\u00ebtzebuerg Austausch mit dem Luxemburger Erzbistum welcher seinen H\u00f6hepunkt in einem Treffen mit dem Erzbischof Jean-Claude Kardinal Hollerich und dem Generalvikar Patrick M\u00fcller fand. Seit 2022 ist auch eine interreligi\u00f6se Feier fester Bestandteil der Pride Week, an der neben der katholischen Kirche auch die liberale j\u00fcdische Gemeinschaft teilnimmt.\u00a0 2022 fand diese Zeremonie sogar mit ausdr\u00fccklicher Erlaubnis des Erzbistums in der Sacr\u00e9 Coeur Kirche in Esch-Alzette statt.<\/p>\n<p>Einer Anfrage von Rosa L\u00ebtzebuerg zur Erstellung einer di\u00f6zesanen Arbeitsgruppe \u201cLGBTIQ+ und Glaube\u201d ging das Erzbistum bisher leider nicht nach.<\/p>\n<p>Die Frage stellt sich allerdings, ob das Reichen einer Hand ausreichend ist oder ob nicht ein eindeutiger Schritt auf die queere Community erforderlich ist. Dass das Thema queere Gl\u00e4ubige besch\u00e4ftigt zeigt, dass sich neben der Arbeitsgruppe von Rosa L\u00ebtzebuerg auch die Beratungsstelle CIGALE k\u00fcrzlich eine Gruppe rund ums Thema Glaube gegr\u00fcndet hat.<\/p>\n<p>Doch auf welchem theologischen Fundament beruht die jahrhundertlange Diskriminierung seitens der katholischen Kirche eigentlich? Was steht wirklich in der Bibel zum Thema Homosexualit\u00e4t?<\/p>\n<p>Setzt man die oben genannte Bibelstellen in einen zeithistorischen Kontext so muss einem zwangsl\u00e4ufig klar werden, dass die Bibel \u00fcber Homosexualit\u00e4t wie sie Heute verstanden wird absolut keine Aussagen trifft. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften auf Augenh\u00f6he gab es zu dieser Zeit schlichtweg einfach nicht, zumindest nicht in der \u00d6ffentlichkeit. Ber\u00fccksichtigt man, dass selbst das \u201emoderne und progressive\u201c Luxemburg mehr als 2000 Jahre sp\u00e4ter erst diese Partnerschaften vollwertig anerkannt hat, so war in der Antike sicherlich das Verst\u00e4ndnis einer jeder Partnerschaft auf ein heteronormatives Fundament gebaut.<\/p>\n<p>Auch der sexuelle Akt, welcher in diesen Texten beschrieben wird, muss im\u00a0 jeweiligen kulturellen und soziohistorischen Kontext betrachtet werden. Sex zwischen M\u00e4nnern ist in der Antike durch ein Machtverh\u00e4ltnis definiert \u2013 wobei Sex zwischen M\u00e4nnern kaum der richtige Ausdruck ist, geht es hier um den sexuellen Akt von erwachsenen M\u00e4nnern mit Knaben, zwischen \u00dcberlegenen und Unterlegen.<\/p>\n<p>Die direkte \u00dcbertragung zeitgen\u00f6ssischer Texte auf heutige Verh\u00e4ltnisse ist also h\u00f6chst problematisch. Die Erkenntnis, dass oft zitierte Bibelpassagen nicht von gleichgeschlechtlicher Liebe sprechen, fordert dazu auf, die heute geltende Interpretation zu \u00fcberdenken und vielmehr die biblische Botschaft von Liebe, Akzeptanz und Inklusion in den Vordergrund zu stellen.<\/p>\n<p>Auch das Thema Priesterweihe von Homosexuellen wird binnen der Kirche immer wieder kontrovers diskutiert. In den im Dezember 2016 ver\u00f6ffentlichten aktuellen Richtlinien des Vatikans hei\u00dft es, vom Priesteramt ausgeschlossen seien \u201epraktizierende Homosexuelle\u201c sowie M\u00e4nner, die \u201etiefsitzende homosexuelle Tendenzen haben oder eine sogenannte homosexuelle Kultur unterst\u00fctzen\u201c. Die sexuelle Ausrichtung bestimmt aber sicher nicht das Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen oder das Potential, ein guter Seelsorger zu sein. Ein Jeder, der sich f\u00fcr das geweihte Leben entscheidet, macht das (im Moment zumindest noch) in voller Kenntnis, dass mit einem solchen Leben die volle k\u00f6rperliche Enthaltsamkeit einhergeht. Es gilt das Z\u00f6libat von der sexuellen Orientierung unabh\u00e4ngig. Egal welche sexuelle Orientierung, bin ich jedoch der Meinung, dass das Bewusstsein der eigenen Sexualit\u00e4t wichtig ist f\u00fcr die Entwicklung der eigenen Pers\u00f6nlichkeit, welche f\u00fcr eine seelsorgliche Begleitung von Menschen unabdingbar ist.<\/p>\n<p><a><\/a>Abschlie\u00dfend l\u00e4sst sich sagen, dass Glaube eine zutiefst pers\u00f6nliche Angelegenheit darstellt. Jede:r Einzelne steht vor der Aufgabe, f\u00fcr sich selbst zu entscheiden, inwieweit der eigene Glaube mit dem Queer-Sein vereinbar ist und umgekehrt. Im Zuge meiner Recherchen f\u00fcr diesen Artikel hatte ich das Privileg, sowohl mit Priestern als auch mit Gl\u00e4ubigen ins Gespr\u00e4ch zu kommen. W\u00e4hrend es vereinzelt zu negativen R\u00fcckmeldungen kam, \u00fcberwogen jedoch die positiven Berichte. Viele Gl\u00e4ubige erz\u00e4hlten davon, wie sie ihren Platz innerhalb der Kirche gefunden haben \u2013 von der einfachen Zugeh\u00f6rigkeit binnen der Glaubensgemeinschaft bis hin zur aktiven Mitwirkung im Pastoralrat. Diese Erz\u00e4hlungen sind ein lebendiges Zeugnis f\u00fcr die M\u00f6glichkeit einer harmonischen Koexistenz von Glaube und Queer-Sein. Sie unterstreichen die F\u00e4higkeit der Kirche, ein Zuhause f\u00fcr alle zu sein, unabh\u00e4ngig von deren sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentit\u00e4t. Es ist mein aufrichtiger Wunsch, dass die Kirche die notwendige St\u00e4rke findet, veraltete Dogmen zu \u00fcberdenken und queeren Gl\u00e4ubigen aktiv entgegenzukommen. Eine solche \u00d6ffnung w\u00fcrde nicht nur zu einer vielf\u00e4ltigeren und offeneren Kirche f\u00fchren, sondern auch den queeren Gl\u00e4ubigen den n\u00f6tigen Mut geben, die ausgestreckte Hand anzunehmen. Es geht darum, Vergangenes zu vergeben und gemeinsam einen Platz in einer Kirche zu finden, die sich im Wandel befindet. Dieser Prozess ist von entscheidender Bedeutung f\u00fcr die Schaffung einer inklusiven Gemeinschaft, in der jeder Mensch seinen Glauben frei und ohne Furcht leben kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Foto: Kusa\u00ef Kedri<\/p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Selten hat ein Publikation der katholischen Kirche in den letzten Jahren f\u00fcr soviel Aufsehen gesorgt als die j\u00fcngste Erkl\u00e4rung des Dikasterium f\u00fcr die Glaubenslehre \u201eFiducia supplicans\u201c (\u201eDas fehlende Vertrauen)\u201c, welche es Priestern erlaubt homosexuelle Paare zu segnen. 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